






Mit den massiven, luftdichten Blöcken, die man sich für wenig Geld zuschneiden lässt,
haben hochwertige Schaumstoffmatratzen kaum mehr etwas zu tun: Sie bestehen zu einem
hohen Prozentsatz aus Luft und verfügen wie Latexmatratzen über ein System von Luftkanälen.
Daher stehen sie weder in der Belüftung noch in der Körperunterstützung und der Punktelastizität
den anderen Materialien nach, sind zudem aber federleicht. Schaumstoff ist ausserdem
staub-
Der Taschenfederkern bietet nicht nur die aufwendigste, sondern auch die punktelastischste Federung, da jede Feder einzeln in ein Stoffsäckchen eingenäht ist und durch die Tasche mit den anderen Federn untereinander verbunden ist. Durch das Stoffsäckchen ist beim Taschenfederkern die Geräuschlosigkeit speziell ausgeprägt. Bei einer Taschenfederkernmatratze geben beim Liegen nur diejenigen Federn nach, die belastet sind, die umliegenden Federn stützen weiterhin gut ab.
Viscoschaum wird wegen seiner druckentlastenden Eigenschaften gerne in der Krankenpflege
zur Dekubitus-
Das Urteil der Experten bestätigt, dass die Wahl, eine weiche oder eine harte Matratze vorzuziehen, (von Extremen abgesehen) dem persönlichen Geschmack überlassen werden kann. Eine gute, sogenannte weiche Matratze bietet genau den gleichen Stützkomfort wie eine gute, harte Matratze. (Vorausgesetzt, sie legt ein progressives Federungsverhalten an den Tag.) Eine feste Regel oder Tabelle lässt sich jedoch nicht aufstellen, da das entscheidende individuelle Empfinden sehr unterschiedlich ist.
Als einfache Faustregel gilt: Personen mit hohem Körpergewicht benötigen eher eine
festere Matratze. Leichtgewichte, Kinder und ältere Menschen sollen eine etwas weichere
Matratze wählen. Bei Problemfällen (Bandscheibenproblemen, Rückenschmerzen) ist eine
Fachberatung aber unerläßlich!
© Judith Meyer 2011

